Home
Glaspendulen
Jahresuhren
Kaminuhren
Technik
Links
Restaurierung
Antike Uhren des 19. und 20. Jahrhunderts

>> Glaspendulen

Die in ihrer Gehäuseform eher schlicht gehaltenen Glaspendulen französischer Produktion haben sich stilistisch aus den Reiseuhren des 19. Jahrhunderts entwickelt. Als reine Standuhren waren diese Uhren jedoch größer und mit dem wohlbekannten, Pariser Pendulenwerk bestückt, welches gegen Ende des 19. Jh. bereits das weiterentwickelte Rechenschlagwerk besitzt.
Diese Uhren waren als Präzisionsuhren konzipiert und meist mit einem Kompensationspendel ausgestattet.

Zu Beginn des 20.Jh. wurden äußerlich ähnliche und keineswegs minderwertige Uhren von einigen amerikanischen Herstellern, zB. Seth Thomas, Gilbert oder Ansonia, hergestellt, die hervorragende Qualität der französischen Werke, die auch heute, nach weit über 100 Jahren Laufzeit noch vielerorts sehr zuverlässig ihre Funktion erfüllen, blieb jedoch unerreicht.
Das zeitlos klassische Design dieser Uhren, welches sich mühelos in allen Wohnumgebungen unterbringen lässt, hat zu einer großen Beliebtheit dieses Uhrentyps geführt. Unter Sammlern sind diese Uhren daher heute sehr begehrt und werden vergleichsweise selten und zu hohen Preisen gehandelt.

Aufgeführt sind einige typische Vertreter dieser Uhrengattung. Vereinzelt finden sich auch stärker ornamentierte Gehäuseformen und Zifferblätter, die noch Anleihen aus der klassizistischen bzw. vom Historismus geprägten Formenvielfalt aus der ersten Hälfte des 19. Jh. aufweisen. Der "Holotypus" dieser Uhr besitzt jedoch ein schlichtes Messing-Gehäuse mit vier facettierten Glasscheiben und ein einfaches, weisses Emailzifferblatt mit römischen Ziffern und Zeigern im Breguet-Stil. Die Größe ist recht variabel, zwischen ca. 20 und 40 cm Höhe.